Hoop en Wanhoop – Aan weerszijden van de grens

Hoffnung und Verzweiflung – Auf beiden Seiten der Grenze

Vom 1.-3. Juli 2019 fand in Maastricht das Projekt „75 Jahre Befreiung und Demokratie“ statt, wobei sich Schülerinnen und Schüler der damaligen Jahrgangsstufen EF und Q1 des Anne Frank Gymnasiums, sowie Gleichaltrige aus dem Bernadinuscollege in Heerlen getroffen haben, um die Spuren des 2. Weltkrieges zu verfolgen.
Ziel des Projekts war es, die Schüler/innen im Hinblick auf den 2. Weltkrieg zu sensibilisieren und sie so auf Interviews mit Zeitzeugen vorzubereiten. Zu dieser Vorbereitung zählte beispielsweise eine Stadtführung in Maastricht, die von einem niederländischen Historiker geleitet wurde, der so die Bedeutung vieler Orte hinsichtlich geschichtlicher Aspekte erläutern konnte. Außerdem wurden bereits einige Vorträge von Zeitzeugen angehört, die so bereits persönliche Einblicke geboten haben.
In den kommenden Monaten wurden nun weitere Interviews geführt, bei denen Zeitzeugen, die meist als Kinder den zweiten Weltkrieg erlebt haben, über ihre Erfahrungen berichten.
Mithilfe dieser Interviews und anderer von Schülern der Städteregion Aachen erschienen im November 2020 – wegen der Coronapandemie leicht verspätet – anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Befreiung der Niederlande – das Buch Hoop en Wanhoop – Aan weerszijden van de grens //Hoffnung und Verzweiflung – Auf beiden Seiten der Grenze.
Herausgeber war das Comitέ75 jaar Vrijheid en Democratie, das eine Arbeitsgruppe der Heemkundevereniging (Heimatkundevereinigung) „De Bongard“ in Simpelveld ist. Mit finanzieller Hilfe durch die Provinz Limburg und das Land Nordrhein-Westfalen und vielen Kooperationspartnern auf beiden Seiten der Grenze konnte dieses zweisprachige Buchprojekt realisiert werden.
Mehrere Exemplare des Buches sind in unserer Bibliothek zu finden.
Das Buch ist nicht im Handel erhältlich, kann aber auch zum Preis von 29,95€ unter der Mailadresse DeBongard@hotmail.com bestellt werden.

Am Projekt waren folgende Schüler des Anne-Frank-Gymnasiums beteiligt:
Joanna Merx, Lara Schäfer, Greta Oster, Lena Förster, Lena von Boheemen, Franka Micke (Abi 2020)
Elias Schalla, Lisa Beeretz, Hendrik Faber (Abi 2021)

Text von Joanna Merx, Lara Schäfer, Greta Oster, Lena Förster (Abi 2020) und Herrn Esser

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Eine Weihnachtsgeschichte für die fünften Klassen

Wie jedes Jahr um diese Zeit las Herr Gurzan in dieser Woche unseren fünften Klassen eine Weihnachtsgeschichte in der Bibliothek vor, diesmal allerdings unter erschwerten Bedingungen.

Abstand musste eingehalten werden und die Schüler durften natürlich auch während der Lesung ihren Mundschutz nicht absetzen.

Schnell waren diese lästigen Umstände aber vergessen, als ein Elch durchs Dach krachte und mitten im Wohnzimmer landete. Ein Elch, der sprechen kann, auf den Namen Mr. Moose hört und steif und fest behauptet, er habe bei einem Testflug mit dem Weihnachtsmann die Kontrolle über den Schlitten verloren. 

Mr. Moos stammt aus der Geschichte von Andreas Steinhöfel „Es ist ein Elch entsprungen“ und begeisterte die Schüler nach der Lesung im Film weiter.

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Voilà notre collège! – iPad-Projekt im Französischunterricht

Die Klassen 7a und 7c verwenden in ihrem Unterricht seit vier Monaten das iPad. Auch lernen die 7. Klassen seitdem ihre zweite Fremdsprache. Im Rahmen einer Lektion zum Leben in der Schule entstanden nun in einem Französisch-Kurs ein paar tolle Filme!

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AFG-Info 14 ist da!

afg-info-AUSGABE_14-Web

 

Beiträge:

  • Grußwort der Schulleitung
  • Fairtrade AG
  • Erfahrungsbericht aus den iPad-Klassen
  • Stolperstein von Anne Frank
  • Unser Schulgebäude wird saniert!
  • Die Bienen-AG

 

Alle anderen Ausgaben und Möglichkeiten der Mitarbeit findet Ihr hier.

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Schulfinale des Vorlesewettbewerbs

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Das Schulfinale des Vorlesewettbewerbs fand gestern, 16.12.2020, zum Teil analog und zum Teil digital in der Schulbibliothek statt.  Dabei traten die Klassensieger der Klasse 6a (Anna Schwarz, Ediz Cesur) und 6b (Johanna Krükel, Benedikt Pinsdorf) gegeneinander an und wurden dabei von anwesenden Schülerinnen und Schülern vor Ort, aber auch über Videokonferenz von vielen weiteren Mitschülerinnen und Mitschülern von Zuhause aus tatkräftig unterstützt.

Die Jury stellten Herr Gurzan, Herr Reiners und Joana Kern (Klasse 8b, ehemalige Gewinnerin des Vorlesewettbewerbs) dar. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren mächtig aufgeregt und gaben ihr Bestes. Spannende und lustige Geschichten wurden mittels professioneller Lesetechniken vorgetragen und eines stand zum Abschluss definitiv fest: alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr gut und vor allem sehr mutig – denn so einen außergewöhnlichen Vorlesewettbewerb hat es noch nie gegeben. Dennoch hatte die Jury die Qual der Wahl einen Gewinner des diesjährigen Vorlesewettbewerbs zu bestimmen und die Entscheidung fiel auf Benedikt Pinsdorf,  der mit seiner Darbietung alle Beteiligten begeisterte. Herzlichen Glückwunsch, lieber Benedikt!

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Lernen Sie uns kennen ! Das AFG in Bild und Ton

Sie wollen uns kennen lernen? Gerne! Schauen Sie sich ein paar Filme über unsere Schule an, die verschiedene Perspektiven zeigen! Starten Sie ein Video und klicken Sie auf Vollbild oder scrollen Sie weiter runter!


1. Sport am AFG

2. Förderverein am AFG

3. Eltern am AFG

Wolkenlos – 85 Jahre Anne Frank

4. SV-SchülerInnen am AFG

7. Schulleitung am AFG

6. KlassenlehrerInnen am AFG

5. MINT-AG am AFG

Von Schülern für Schülerinnen und Schüler: Die folgenden Filme stammen von zweien unserer Schüler, Luis Geisen und Philemon Pinsdorf, Q1.

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Professionelles Vorlesetraining mit der Buchhandlung Backhaus für unsere Sechstklässler

Das AFG startet in eine Kooperation mit der Buchhandlung Backhaus GmbH, zu der auch die Filiale in Laurensberg gehört. Den Auftakt zur Zusammenarbeit bildete ein Besuch des Geschäftsführers Martin Schwoll höchstpersönlich, der unseren beiden 6. Klassen am 2.12.2020 in unserer Schulbibliothek ein spannendes Vorlesetraining bot.

Der gelernte Ökonom war eigentlich im Bereich der Unternehmensberatung tätig gewesen, bevor er nach eigener Aussage wie die Jungfrau zum Kinde kam, als ihm damals angeboten worden war, zunächst als stiller Teilhaber der Kultbücherei in der Jakobstraße einzusteigen. Mittlerweile zählen insgesamt fünf Filialen zu Backhaus (das jüngste „Familienmitglied“ in Laurensberg) und Martin Schwoll führt die Geschäfte heute hauptverantwortlich – und das mit großer Begeisterung.

Genau diese Begeisterung merkte man ihm an, als es darum ging, nicht nur für das Lesen selbst zu werben, sondern vor allem für den Lesevortrag. Dies steht ganz im Zeichen der aktuellen Unterrichtsreihe: Unsere 6. Klassen nehmen wie jedes Jahr wieder am Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels teil. Zunächst werden in einem schulinternen Wettbewerb Klassensieger(innen) ermittelt, von denen dann wiederum von einer Jury – bestehend aus einer ehemaligen Schulsiegerin, Schulleitungsmitgliedern und Deutschlehrkräften – ein(e) Schulsieger(in) gekürt wird. Diese(r) vertritt dann im nächsten Schritt das AFG beim Stadtentscheid, der diesmal unter besonderen „Corona-Bedingungen“ stattfinden wird.

Mit Herrn Schwolls Vorlesetraining begann für unsere Schülerinnen und Schüler die entsprechende Unterrichtsreihe und diese zeigten sich nicht nur sehr neugierig, in welchem Rahmen der Literaturexperte normalerweise vorliest, sondern die Sechstklässler interessierten sich auch für dessen persönliche Lesegewohnheiten. Auch Martin Schwoll löcherte die Anwesenden mit Fragen nach ihren eigenen Erfahrungen und es wurde deutlich, dass bereits viele Vorkenntnisse mitgebracht wurden. Trotzdem gab es zahlreiche neue Tipps rund um richtige Aufwärmübungen, eine angemessene Vorbereitung und natürlich die eigentliche Lesetechnik. Unerwartet war für viele sicherlich, dass Herr Schwoll auch auf das für den Lesevortrag bedeutsame Thema Nervosität einging, wobei er ganz offen über eigene Erfahrungen sprach. Um zu beweisen, dass man auch bei einem völlig fremden Text mit ein paar Tricks und vor allem der richtigen Einstellung überzeugen kann, stellte er sein Können beim Vorlesen eines von uns zur Verfügung gestellten und ihm unbekannten Textes (Franz Hohler: „Made in Hongkong“) unter Beweis.

Am Ende durfte dann auch ein AFGler ran: Benedikt Pinsdorf (6b) schnappte sich spontan ein Buch aus den Bibliotheksreihen und setzte die von Herrn Schwoll kennengelernten Tipps kurzerhand in einem fesselnden Lesevortrag um. Mitschülerinnen und Mitschüler, anwesende Deutschlehrkräfte und unser Gast zeigten sich gleichermaßen beeindruckt.

Text und Foto: Felix Meisel

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Wir AFG Schülerinnen und Schüler sind Naturschützer – Die 6a hat Nistplätze für Steinkäuze gebaut – bauen Sie gerne mit!

Hallo liebe Schulgemeinschaft,


wir sind Anna und Emilia aus der Klasse 6a und wollen euch von unserem Steinkauzprojekt berichten:
Der Steinkauz ist eine kleine Eulenart, für die es genug Nahrung gibt, aber zu wenige Nistplätze. Er lebt in Streuobstwiesen und Kopfweidewiesen und baut dort seine Nester in alten oder hohlen Baumstämmen. Davon gibt es leider immer weniger und um ihm zu helfen, haben wir vier Nistkästen gebaut – ein Paar braucht immer zwei Nistkästen – und diese auf dem Schulgelände aufgehängt. Wir hoffen, dass die Kästen gut angenommen werden und sind sehr gespannt. Die Käuze beziehen in der Regel im Herbst ihre Nistplätze und legen 3 – 6 Eier. Die Jungen schlüpfen im Frühjahr, im Mai und werden ca. vier Wochen lang großgezogen. Natürlich sehen wir nicht mehr in die Kästen hinein, um die Tiere nicht zu stören, aber man kann erkennen, ob die Kästen angenommen wurden, indem man auf weiße Kotspuren am Boden achtet oder nach den Gewöllen auf dem Boden sucht, die aus Nahrungsresten besteht die der Kauz nicht verdauen kann wie Fell und Knochen.
Wir würden uns freuen, wenn unsere Aktion noch mehr Menschen aus unserer Umgebung erreicht und Sie auch Kästen aufhängen. Für die Kästen braucht man einen ungefähr waagerechten Ast und der Eingang muss zum Baumstamm hin ausgerichtet sein, da die Jungen schon mal aus dem Nest fallen und einfach wieder zurückklettern. Der Steinkauz ist nicht nur ein guter Flieger, sondern auch ein guter Läufer und Kletterer! Einen Kasten kann man aus unbehandelten Holzresten bauen. Das Bauen ist eine schöne Familienaktion für einen verregneten Wintersamstag. Der zweite Kasten muss in Rufweite des ersten hängen. Man kann also auch zusammen mit den Nachbarn einer Steinkauzfamilie ein Zuhause schaffen.
Noch mehr Informationen zum Steinkauz finden Sie auf dem Flyer des NABU´s hier…
Eine genaue Bauanleitung für den Steinkauzkasten finden Sie hier…
Lassen Sie uns gerne wissen, wenn Sie Kästen gebaut haben, damit wir uns freuen, dass unsere Aktion Mitstreiter findet. Sie können dazu gerne eine E-Mail an unseren Lehrer Herrn David Schäfer unter schaefer@afgmail.de schreiben. Unser besonderer Dank geht an die Familien Herpertz, Müllen und Nacken, die sich besonders engagiert haben.

 

 

 

Eure Emila und Anna für die Klasse 6a des Anne-Frank-Gymnasiums

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Triathlon Projekt am AFG

Trotz Schließung der Schwimmhalle ließen sich die 5a und die 8c nicht davon abhalten am Triathlon bzw. Duathlon Projekt der Mobil Krankenkasse teilzunehmen.
In den Radeinheiten des Projektes zeigten die Schülerinnen und Schüler viel Gleichgewichtsgefühl und lernten triathlon – spezifische Fertigkeiten kennen.
Beim Laufen ging es naturgemäß um das Thema Ausdauer, die Lauftechnik und Teamfähigkeit.
Geschwommen wurde an Land, durch Stabilitäts- und Kraftübungen mit dem eigenen Körpergewicht wurde die schwimmspezifische Muskulatur angesprochen und trainiert.
Somit konnten die Schülerinnen und Schüler auch einiges für die eigenen vier Wände mitnehmen, um auch zuhause fit zu bleiben.

Fotos und Text: Thorsten Kreutzer

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Wie läuft eigentlich das Fach Literatur unter Corona Bedingungen? Kreativität auf Abstand?!

Das Fach Literatur besticht normalerweise durch sehr viel aktive Zusammenarbeit und Zusammenspiel auf der Bühne. Im Schuljahr 2019/20 begann der Literaturunterricht auch genau so, doch auch hier mussten wir umplanen. Die ursprüngliche Arbeit an Shakespeares Sommernachtstraum mit dem Plan der Aufführung wurde in ein Videoprojekt umgewandelt, dass einzeln oder als Zweiergruppe realisiert werden musste, auf jeden Fall aber auf Abstand. Die einzigen inhaltlichen Vorgaben lauteten:

  1. Mindestens ein Charakter des Stücks muss klar wiedererkennbar sein.
  2. Mindestens ein Textauszug muss aus dem Originaltext übernommen werden, darf aber in einem anderen Kontext verwendet werden.
  3. Das Produkt muss ebenfalls einer Szene des Stücks zuordbar sein, darf aber darüber hinausgehen oder bis ins Absurde verändert werden.

Ein besonders gelungenes Ergebnis und einen Bericht zur Entstehung dieses Videos von Adham El Mansy (Q2) finden Sie im Anschluss.

Nach einem „schauspielerischen Grundkurs light“ beginnt der aktuelle Literaturkurs (2020/21) ähnlich kreativ gerade mit der Arbeit an Friedrich Dürrenmatts „Die Physiker“.

Ich hoffe, dass das Video und der Bericht für das Fach Literatur begeistern.

Text: A. Dick

 

Hallo alle zusammen,

mein Name ist Adham El Mansy und ich bin momentan in der Q2 (12. Klasse).

Ich hatte mich damals für Literatur entschieden, weil ich einerseits als Musiker selbst den Unterricht im Fach (Musik-Theorie) für teils unkreativ/ineffektiv hielt. Andererseits hatte ich aber auch das große Interesse, meine Schauspielkünste zu erweitern und kannte Herrn Dick, sowie seine Erfahrung im Theater bereits aus der 7.-9. Klasse. Mir war also klar, dass ich mich in diesem Fach am kreativsten ausüben und motivieren konnte. Und während dieser kurzen Zeit hatte ich auch viel Spaß am Unterricht – einen Satz, welchen ich definitiv selten zuvor gesagt habe.

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