Im Rahmen des Erasmus+ Programmes sind eine kleine Gruppe von Schülerinnen mit Lehrkräften des Anne-Frank-Gymnasiums der Einladung einer weiterführenden Schule nach Alanya in die Türkei gefolgt. Dort trafen sich vom 19. – 25. April knapp 100 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aus Italien, Spanien, Rumänien, Polen und Deutschland. Alle haben eine wundervolle, kulturgeprägte Woche verbracht.
Am ersten Tag sind wir sehr herzlich von unserer Gastschule empfangen worden. Dort erwartete uns ein buntes Programm, vorbereitet von den türkischen Schülerinnen und Schülern. Von kurzen Theaterstücken über musikalische Beiträge, wie zum Beispiel ein selbstgeschriebener Rap, bis hin zu traditionellen Tanzdarbietungen war alles dabei. Nach einem Stromausfall, der die Aufführung schlagartig beendete, hatten alle einen schönen Nachmittag auf dem Schulgelände. Als eine sehr gastfreundliche Geste haben die Eltern der türkischen SuS ein riesiges Buffet mit lokalen Speisen vorbereitet. Kleine Aktionen, gemeinschaftliches Tanzen und viel Austausch haben mehrere Stunden wie im Flug vergehen lassen.
Am zweiten Tag gab es eine weitere Veranstaltung in der Aula mit Ländervorstellung mit dazu passenden Trachten, Friedensbotschaften und einem Appell zur Wichtigkeit von Völkerverständigung. Neben dem Austausch standen in den folgenden Tagen auch Besuche lokaler Kulturstätten auf dem Programm. Rund um Antalya haben wir einen ehemaligen Posten der Seidenstraße, griechische und römische Tempel, Theater und Dörfer besucht. Ebenfalls haben wir von der Burg Alanya einen Blick auf die Stadt genossen. Da am 23. April der türkische Kindertag und ein wichtiger Tag der Unabhängigkeit der Türkei ist, haben wir eine traditionelle Zeremonie miterleben dürfen.
Mit der Erinnerung an Kultur, das Mittelmeer und ein friedliches Zusammenkommen mehrerer Nationen im Gepäck hat sich unsere Gruppe wieder auf ihre Rückreise begeben. Es war eine tolle Erfahrung mit bleibenden Kontakten in ganz Europa.
Dorothea Kuckelberg



















