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Vertetungsunterricht

Organisation des Vertretungsunterrichts am Anne-Frank-Gymnasium

Die Gründe für die Abwesenheit einer Lehrkraft sind vielfältig. Neben Krankheit können verschiedene dienstliche Aufgaben sein, wie z.B.:

  • Betreuung von Klassen- und Studienfahrten
  • Duchführung von Prüfungen als Vorsitzender, Prüfer oder Protokollant
  • Teilnahme an Fortbildungen
  • dringende Angelegenheiten (wie etwas die Begleitung eines verunfallten Schülers im Krankenwagen)
  • Durchführung/ Begleitung von Projekten, Exkursionen, etc
  • . . .

Um im Falle einer Lehrkraft-Absenz die beste Lösung für die Klasse zu finden, orientiert sich die Vertretungsplanung an dem unten beschriebenen Verfahren.

1. Grundsätze

  • Ausgefallener Unterricht wird in der SI grundsätzlich vertreten.
  • Im Vertretungsunterricht soll der reguläre Unterricht fortgesetzt werden.
  • Die Schule unterstützt diese Fortsetzung durch geeignete Kommunikationsstrukturen.
  • Vertretungsunterricht soll frühzeitig geplant werden
  • Der Vertretungsunterricht wird gleichmäßig auf das gesamte Kollegium verteilt
  • Unterrichtsausfall in der SII wird , soweit möglich, durch Bereitstellung von Arbeitsmaterial (Sekretariat) kompensiert

 

2. Prioritäten zur Einteilung von Vertretungslehrkräften

Im Vertretungsfall werden Vertretungslehrkräften nach folgende Prioritäten eingeteilt:

  1. Fachlehrer
  2. Lehrkraft, die regulär in der Klasse eingesetzt ist
  3. weitere Lehrkräfte (weder klassen – noch fachbezogen)

Bei der Auswahl der Lehrkräfte werden darüber hinaus folgende Kriterien berücksichtigt:

  • bereits geleistete Vertretungen im laufenden Monat
  • Anzahl weiterer Unterrichtsstunden am selben Tag
  • Kompatibilität von Tagesplan und Position der zu vertretenden Stunde
  • Unterrichtsverpflichtung (TZ/VZ/ggf. gesundheitliche Einschränkungen)

 

3. Kontinuität des Unterrichts / Dauervertretung

Um den Grundsatz „Fortsetzung des regulären Unterrichts“ weitgehend zu erfüllen, kommuniziert die absente Lehrkraft mit der vertretenden Lehrkraft über einen Vertretungsbogen. Auf diesem Bogen werden von der absenten Lehrkraft im Vorfeld verschiedene Informationen zum vertretenden Unterricht notiert. Der Bogen befindet sich während der Absenz zusammen mit dem Arbeitsmaterial in einem Hängeordner. Vor dem Vertretungsunterricht kann dieser entnommen werden. Die Vertretungslehrkraft notiert auf dem Bogen die Ergebnisse der Stunde und sonstige Bemerkungen (z.B. zum Arbeitsverhalten der Lerngruppe).

Anschließend wird der Infobogen wieder in den Hängeordner zurückgelegt und steht für eine weitere Vertretung in der gleichen Lerngruppe zur Verfügung.

Im Rahmen von Dauervertretungen wird versucht eine Lehrkraft zu bestimmen, die mindestens zwei Unterrichteinheiten in der betroffenen Lerngruppe übernimmt. Diese Lehrkraft stellt ggf. Material für weitere Stunden in dieser Lerngruppe zur Verfügung.

 

4. stud.rep

Bei Ad hoc-Vertretungen, insbesondere, wenn die Vertretungslehrkraft nicht die entsprechende Facultas besitzt und nicht mit der Lerngruppe vertraut ist, kann die Lehrkraft auf das stud.rep-Material zurückgreifen. Die Schüler arbeiten in diesen Stunden selbstständig an zentral erstellten Übungsmaterialien. Die Kontrolle erfolgt anhand von ebenso bereitgestellten Lösungsheften. Jeder Jahrgangsstufe ist ein bestimmtes stud.rep-Fach zugeordnet. So wird  beispielsweise in 6.1 an Englischaufgaben, in 7.2 an Deutschaufgaben selbstständig gearbeitet.

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Bereitschaften am AFG

Für ad hoc-Vertretungen in der 1. , 4. und 5. UE werden am Anne-Frank-Gymnasium Bereitschaften eingeteilt. Hierduch ist sichergestellt, dass auch für diese Randstunden stets Vertretungslehrlräfte zur Verfügung stehen. Die Bereitschaften werden auf das gesamte Kollegium verteilt.