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Schülerpaten

Tandem-Patenschaften am Anne-Frank-Gymnasium

Im Rahmen des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“, das von der „Stiftung Bildung“ organisiert wird, beabsichtigen wir am Anne-Frank-Gymnasium Gruppen- und Tandempartnerschaften für Jugendliche mit Fluchterfahrung durchzuführen.

Der Förderverein der Schule wurde eingeladen mit einer Delegation aus Vertreterinnen der Schüler-Theaterproduktion „Ein Kleiner Prinz auf neuen Wegen – Flüchtlingsperspektiven“ und der projektverantwortlichen Lehrerin Ruth Rebière an der Preisverleihung teilzunehmen. Vor Ort wurde direkt auf die Möglichkeit eines Folgeprojekts „Tandem- und Gruppenpatenschaften“ aufmerksam gemacht, da das Anne-Frank-Gymnasium optimale Bedingungen bietet:

  1. „Schule ohne Rassismus“ (Offizielle Verleihung der Auszeichnung am 3. Dezember)
  2. Einrichtung der internationalen Förderklasse
  3. Kunst – und Kulturprojekte für Jugendliche mit Migrationshintergrund
  4. Engagierte Lehrer und Fördervereinsmitglieder, die sich für Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund einsetzen;
  5. Eine diesen Projekten aufgeschlossene Schulleitung

Die Patentandems bestehen aus zwei Personen – eine mit und eine ohne Fluchterfahrung.

Patenschaften sind darauf ausgerichtet, unsere Schüler und Schülerinnen der „internationalen Förderklasse“ zu befähigen, den Schulalltag zu bewältigen. Die Vorteile der Patenschaften kommen nicht nur den Jugendlichen zugute, die ihre Heimat verlassen mussten: Die Patenschaften schaffen eine Basis für persönliche Begegnungen. Es können längerfristige Beziehungen und Freundschaften entstehen. Die deutschen Tandempartner entwickeln Gefühl und Verständnis für die andere Kultur. Man lernt voneinander und vielleicht auch miteinander, wodurch Ängste im alltäglichen Miteinander abgebaut werden.

(Viele dieser Jugendlichen müssen die Trennung von der Familie verarbeiten, sie stehen nach ihren Erlebnissen häufig noch unter Schock, und sie müssen sich hier schnell integrieren. Das Engagement seitens der Lehrer, Schüler und deren Eltern hilft Traumata schneller zu verarbeiten und Integrationsprozesse zu beschleunigen. )

Wie sieht die Gestaltung einer solchen Patenschaft aus? 

  • Kino- und Theaterbesuche
  • Hilfe beim/im Schulalltag
  • Nachbereitung von „Schulstoff“
  • Stadtrundgänge oder Bibliotheksbesuch
  • oder einfach mal Eis essen gehen
  • oder Ihre ganz eigene Idee
  • oder …

Der Fokus seitens der Organisation „Stiftung Bildung – Patenschaften“ wird dabei auf engagierte und interessierte Jugendliche gelegt, die Spaß an gemeinsamen Aktivitäten mit unseren Schülern und Schülerinnen der „Internationalen Förderklasse“ haben.

Das Engagement wird finanziell von der Stiftung Bildung unterstützt und kommt direkt den aufgelisteten Aktivitäten zugute. Seitens der Schule erfolgt eine Nennung auf dem Zeugnis bei einer positiven Entwicklung der Patenschaft hinsichtlich des „sozialen Engagements für Jugendliche mit Fluchterfahrung“. Diese wirken sich sicherlich später positiv bei Bewerbungsschreiben bei der Praktikums- oder Jobsuche aus.

Wann geht es los? –  Direkt! – Denn wir möchten keine Zeit verlieren und die Tandems zügig bilden.

Die Projektbetreuung hat Frau Rebière (rebiere@afgmail.de) übernommen.

Die Anmeldung eines Patentandems kann auch bei Frau Rösner-Jumpertz abgegeben werden (roesner-jumpertz@afgmail.de).