↑ Zurück zu Oberstufe (EF/Q1/Q2)

Lernpartnertage

Übersicht

Download (PDF, 480KB)


Londonfahrt Englisch LK Q1 2016

engl

Endlich war es so weit: die seit knapp 6 Monaten geplante Fahrt des Englisch Leistungskurses der Q1 nach London, der schönen Hauptstadt Großbritanniens, ging am 26.01.2016 los.
Gegen 20:15 Uhr stand der Reisebus am Haupteingang des Anne-Frank-Gymnasiums, und wie gewohnt stürmten alle Schüler und Schülerinnen in den Bus hinein, um einen möglichst angenehmen Platz zu bekommen.
Um ca. 20:35 Uhr ging unsere Fahrt los, es herrschte eine sehr ruhige und entspannte Atmosphäre, und die angeblich knapp vier Stunden lange Fahrt bis zur Fähre verging wie im Flug.
Am Hafen angekommen, erhielten wir eine schlechte Nachricht, denn wir mussten zwei weitere Stunden im Reisebus verbringen, um an Bord gehen zu können. Einige waren ziemlich aufgeregt, da sie an diesem Tag das erste Mal mit einer Fähre reisten.
Nach der Personenkontrolle gelangten wir auf die Fähre und begaben uns auf die Suche nach Plätzen zum Sitzen oder Liegen. Leider kamen wir kaum zum Schlafen, denn es war sehr stürmisch und viele wurden seekrank.
Raus aus der Fähre und wieder rein in den Bus, vor uns lag eine zwei-stündige Fahrt zu unserem Hostel.
Nach einer fast schlaflosen Nacht dort angekommen, hatten wir einen kurzen Aufenthalt, jedoch war keine Zeit zum Schlafen, denn wir mussten nach einer Stunde wieder weiter, nämlich in das Zentrum Londons. Auf uns wartete eine mehr als dreistündige Stadtführung, teilweise leider bei strömendem Regen, welche für alle anstrengend, jedoch auch sehr interessant war.
Zu besichtigen gab es viel, doch für die meisten waren die Highlights der weltweit bekannte Big Ben, das London Eye und das berühmte Shakespeare Theater, wo wir ebenfalls eine Führung gebucht hatten.
Gegen 16 Uhr begann schließlich unsere Freizeit, und diese verbrachten wir im Zentrum und meist in der sehr bekannten Oxford Street beim Essen und vor allem Shoppen.
Um kurz vor 22 Uhr fuhren wir mit dem Taxi zurück in unser Hostel und verbrachten den restlichen Abend in unseren Zimmern.
Am nächsten Morgen hieß es Koffer packen. Anders als am Tag vorher war das Wetter sehr schön und wir hatten noch ein paar Stunden Freizeit. Mittags traten wir dann die Rückreise an und waren um Mitternacht wohlbehalten, aber sehr müde wieder in Aachen.

Alles in allem hat uns diese Fahrt sehr gefallen. Wir haben viel gesehen, und die Anstrengung hat sich gelohnt.

 

Deutsch LK Lernpartnertage Stadttheater Aachen
26.01-28.01.2016

Die Lernpartnertage vom 26.01-28.01.2016 verbrachte unser Deutsch LK der Stufe Q1 im Stadttheater Aachen.

Wir konnten hinter die Kulissen gucken und lernten, wie viel Aufwand es ist, ein Theaterstück auf die Beine zu stellen.
Eine Theaterpädagogin und ihr Praktikant standen uns an den Lernpartnertagen zur Seite.

Am ersten Tag kamen wir alle mit gemischten Erwartungen an. „Ob das Spaß machen wird?“, „Was werden wir machen?“ Doch diese Fragen waren alle schnell verschwunden.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, in der wir auch erzählten, wie wir bis jetzt mit dem Theater in Kontakt standen, sammelten wir alle Berufe, die in einem Theater gebraucht werden. Als wir damit fertig waren, sollten wir uns überlegen, wie die Produktion eines Theaterstückes abläuft. Wann welcher Beruf zum Einsatz kommt und wie lange es dauert, bis ein Theaterstück Premiere feiert.
Nach vielen Schätzungen kamen wir auf erstaunliche sechs Wochen. Da uns aber auch interessierte, wo die ganzen Theaterangestellten arbeiten, machten wir eine Führung durch die Werkstätten. Am Ende des ersten Tages durften wir in den Kostümfundus, in dem alle möglichen Kostüme hängen.

Der zweite Tag fing mit einer Führung durch das große Haus des Stadttheaters an. Danach teilten wir uns in Gruppen, die wir schon am Vortag bestimmt hatten.

Eine Gruppe beschäftigte sich mit dem Werbebereich des Theaters, die zweite Gruppe inszenierte zwei Szenen aus dem aktuellen Stück „Menschenfeind“ und die dritte Gruppe wählte die Kostüme, die die Schüler in den beiden Szenen tragen sollten.

In den einzelnen Gruppen arbeiteten wir sehr selbstständig, bekamen jedoch immer Hilfe von der Theaterpädagogin und ihrem Praktikanten.

Abends besuchten wir die Vorstellung „Menschenfeind“, was für alle sehr interessant war, da wir sehen konnten, wie die Dramaturgen des Theaters das Stück inszeniert hatten.

Am letzten Tag, hatten alle Gruppen noch Zeit, ihre Aufgaben zu Ende zu bringen. Nachdem alle Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse vorgestellt hatten, kam eine Mitarbeiterin aus dem Werbebereich des Theaters und wir sammelten viele Ideen, wie man das Theater jungen Leuten schmackhafter machen könnte.

Anschließend kam Tim Knappe, ein Mitglied des Schauspielensembles, dem wir Fragen stellen durften. Nachdem alle Fragen geklärt waren, redeten wir untereinander noch darüber, was uns besonders gut gefallen hat und was unseres Erachtens verbesserungswürdig ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die anfängliche Skepsis unberechtigt war und es allen viel Spaß gemacht hat.


Erdkunde LK

Ein Tag als Tourist in der eigenen Stadt
Unbenannt-1_r1_c1kl
Am ersten Tag unserer Lernpartnertage trafen wir uns um 9Uhr am Centre Charlemagne in Aachen. Nachdem Frau van Dorp uns einen kurzen Einblick in das Museum gegeben hat, erarbeiteten wir uns in Gruppen die geschichtlichen Epochen Aachens. Nach einer einstündigen Arbeitsphase präsentierten wir den Gruppen unsere Ergebnisse während eines Museumsrundgangs. Da wir die verschiedenen Zeitalter in Eigenarbeit bearbeitet haben, konnten wir viel Wissen mitnehmen, das wir auch künftig im Unterricht gebrauchen werden. Durch viele neue Animationen und interessante Modelle fiel es uns leicht die Entwicklung Aachens nachzuvollziehen.
Nach einer kurzen Mittagspause trafen wir uns erneut vor dem Museum um eine Stadtführung durch Aachen anzutreten. Aufgrund der eher stürmischen Wetterverhältnisse haben wir beschlossen unsere Führung zunächst ins Aachener Rathaus zu verlegen. Unsere Stadtführerin, Frau Mathieu, verschaffte uns einen Einblick in die Zeit Karls des Großen und erklärte uns, wie die Stadt Aachen entstand. Im zweiten Teil der Führung begaben wir uns auf die Suche nach Funden aus längst vergangenen Jahrhunderten. Wir beendeten unsere Führung an der Archäologischen Vitrine am Elisenbrunnen.
Zusammenfassend können wir sagen, dass der Tag uns viele interessante Stunden beschert hat und wir alle viele neue Dinge über unsere Stadt erfahren haben.
Herzlichen Dank an Frau van Dorp und Frau Mathieu für die Mitgestaltung unseres Lernpartnertages.
Ann-Katrin Klosterhalfen & Laura Schleicher
Q1 LK Erdkunde unter der Leitung von Frau Klems

Die Biologie-LKs im Watt (Juni 2014)

watt1

Die Biologie- Leistungskurse der Q1 fuhren letztes Schuljahr vor den Sommerferien vom 22.-25. Juni 2014 mit ihren Lehrern Frau Kanitz, Frau Nüsser und in Begleitung von Herrn Stüve nach Dornumersiel an die Nordsee. Damit begann eine super Kursexkursion!

Nach anfänglichen Pannen – 5km Laufen mit Gepäck oder auch unsere Unfähigkeit Zelte aufzubauen – entwickelte sich die Kursfahrt als interessant und lehrreich.

Am ersten Tag bauten wir die Zelte auf und grillten anschließend. Der darauf folgende Tag begann früh, da wir Fahrräder ausliehen und 11 km über den Deich bis zur Fähre nach Neßmersiel fuhren. Von dort aus ging es nach Baltrum, wobei wir von der Fähre aus Robben beobachten konnten. Auf Baltrum angekommen ging es, in Gruppen aufgeteilt, ins Naturkundemuseum und zu den Brutstätten von Seevögeln. Darauf folgte eine 2,5 stündige Wattwanderung, die durch reichlich Schlick und teilweise hüfthohe Priele führte. Unser Wattführer erzählte währenddessen von den Gefahren, die das Watt birgt, aber auch von dessen einzigartigen Bewohnern. Danach ging es mit dem Fahrrad wieder zurück.

Am nächsten Tag führten wir am Strand eine Kartierung der Salzwiesenflora durch. Kurz darauf gruben wir Wattwürmer, Muscheln und Krebse aus dem Watt, die wir dann im Labor untersuchten.

watt3

Schon war der letzte Tag gekommen, und ab ging es nach Hause. Man war froh, endlich wieder in einem richtigen Bett zu schlafen.

Es waren interessante, lehrreiche und lustige Lernpartnertage, die man gern wiederholen könnte!

 watt2 

Dorothea Hochwarth, Bio-LK Q1

Der Geschichte-LK in Essen

Foerderturm
Am Freitag den 31. Januar 2014 besuchte der Leistungskurs Geschichte der Q1, mit dem Kurslehrer Herrn Schins, im Zusammenhang mit den Lernpartnertagen das Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen.
Hier konnten die Schüler am Originalschauplatz den Weg von der Kohle unter Tage bis zum fertigen Produkt mitverfolgen. Beeindruckend waren die großen Maschinen in den Verarbeitungshallen, deren Funktionen, mit einigen Animationen zum Leben erweckt, lebendig dargestellt wurden.
Ebenfalls interessant waren die Berichte über die Arbeit im Stollen, über das Schicksal der Arbeiter im Ruhestand oder die Pferde, welche ebenfalls im Bergwerk eingesetzt wurden.
Auf der dreistündigen Führung fühlten sich die Schüler zeitweise regelrecht in das Ruhrgebiet der 1950er Jahre versetzt, mit seinen Zechen, Kokereien und Stahlbetrieben. Das Leben und Arbeiten in diesen Firmen, sowie deren langsamer Niedergang seit den 1960ern wurden bei der Führung anschaulich vermittelt.
rad

Londonreise

Schon Wochen vor Antritt der Londonreise war die Freude auf die Reise mit unserem Englisch Leistungskurs groß. Doch ein am Freitag erschienener Zeitungsartikel über einen Streik der belgischen Bahn dämpfte diese Freude schnell, da dieser die geplante Bahnfahrt mit dem Eurostar unmöglich machte. So wurden viele mögliche alternative Anfahrtsmöglichkeiten in Erwägung gezogen, welche allerdings alle verworfen wurden. Daher mussten wir unsere Abfahrt auf Dienstag verlegen.

So trafen wir uns Dienstagmorgen um 6 Uhr am Bahnhof in Welkenraedt. Allerdings kam es gleich zu neuen Problemen. Es gab technische Defekte bei der belgischen Bahn, wodurch wir den Eurostar in Brüssel verpassten und daher auf die nächst möglichen freien Plätze in einem Eurostar warten mussten, was uns drei Stunden Aufenthalt in Brüssel einbrachte. Daher kamen wir erst nachmittags in London an. Wir bezogen unsere Hotelzimmer und kurz darauf gingen wir essen. Anschließend sind einige von uns zum Fußballspiel Tottenham Hotspurs gegen Wigan Athletics gegangen, während andere in der Stadt etwas unternahmen.

Am Mittwoch fuhren wir mit einem Linienbus in Londons Zentrum, anschließend liefen wir zu Fuß durch die Stadt, um Sehenswürdigkeiten, wie den Big Ben und London Eye, zu besichtigen. Mit der U-Bahn fuhren wir zum Globe Theatre und erhielten einen Einblick in die Zeit von William Shakespeare. Danach liefen wir zu Fuß zur Tate Modern, ein Museum in dem man kostenlos Kunst und die Architektur des Gebäudes bewundern kann. Von diesem Angebot profitierten wir auch kurze Zeit später als wir, wieder mit Hilfe der U-Bahn, zu den Museen Victoria & Albert, National Museum of Science und National History Museum fuhren. Jeder konnte sich abhängig von seinen Interessen entscheiden, welches Museum, er besuchen wollte und so verbrachten wir lehrreiche Stunden in dem jeweiligen Museum. Nach diesem ebenso lehrreichen wie anstrengenden Tag waren wir alle ausgelaugt und hungrig. Dank der hervorragenden Planung der Reise von Herrn Kaiser aßen wir im angesagten und leckeren Hardrock Cafe, wo wir kostengünstig reservierten und aßen. Gekrönt wurde der Abend mit dem Besuch des Musicals Billy Elliot.

Am Donnerstag, dem letzten Tag der Fahrt hatten wir dann auch noch Freizeit vom Frühstück bis zur Abfahrt des Zugs, die wir selber planen konnten. Als wir uns dann wieder am Bahnhof St. Pancras trafen, fuhren wir mit dem Eurostar wieder nach Hause. Dieses Mal kam es auch zu Verspätungen, allerdings waren diese wesentlich kürzer als während der Hinfahrt, so dass wir gegen 23 Uhr wieder in Welkenraedt am Bahnhof ankamen.

So ein Theater?

Der Leistungskurs Deutsch des 12. Jahrgangs konnte sich, dank der Kooperation mit dem Theater der Stadt Aachen, eine Woche intensiv mit den Brettern, die die Welt bedeuten, auseinandersetzen. Es waren ereignisreiche Tage am Stadttheater und auf dem Probebühnen des Mörgens. Frau Loos und Frau Eickholt erarbeiten mit uns kleine Szenen und Improvisationen, führten uns durch die Werkstätten und Kleiderkammern mit ihren verborgenen Schätzen, die so kurz vor Karneval allerlei Begehrlichkeiten weckten. Abends ging es dann in diverse Theatervorstellungen, die an den folgenden Tagen mit kundiger Hilfe von Herrn Wolff erläutert und diskutiert wurden. Eine technisch ausgelegte Führung im Stadttheater zeigte, welchen Aufwand für den laufenden Spielplan betrieben wird. Wir sind vom Dach bis zum Keller durch alle Winkel und Ecken des Hauses gelaufen. Der Verwaltungsdirektor, Herr Rüber, war außerdem so nett, uns auf unterhaltsame Weise über die Kosten und verwaltungstechnischen Probleme zu informieren, die ein Theater so mit sich bringt. Besonderen Dank gilt auch Frau Inge Zeppenfeld, Chefdramaturgin und stellvertretende Intendantin in künstlerischen Fragen, die sich trotz vollem Terminkalender zwei Stunden Zeit genommen hat, um ein Planspiel zum ‘Volksfeind’ mit uns zu entwickeln.

Allen Beteiligten sei an dieser Stelle nochmals für die schöne und informative Woche gedankt. Wir kommen gerne wieder.

Chemie

TAG 1: Nanochemie am IAC der RWTH Aachen

Am Ersten Tag der Lernpartnertage machte sich unser kleiner Chemie-LK von acht Leuten auf den Weg in die RWTH Aachen. Wir erhofften uns einen Einblick in die große Welt der Chemie, um zu erfahren, inwieweit ein Chemiestudium in Frage käme.

In einem Vortrag über die Nanochemie lernten wir die Grundlagen für die Versuche, die wir anschließend im Labor durchführten. In den Versuchen stellten wir zunächst selbst rote Goldnanopartikel her und extrahierten anschließend Titandioxid aus Sonnencreme. Das Titandioxid bildete dann die Grundlage für unsere selbsthergestellte weiße Wandfarbe. Die hergestellten Proben durften wir im Anschluss sogar mit nach Hause nehmen.

Leider ging die Zeit im Labor viel zu schnell vorbei und schon bald war der Tag zu Ende. Zu guter Letzt waren wir auf Grund der ungewohnt langen Zeit im Labor, in dem man naturgemäß überhaupt nicht sitzen darf, erschöpft, aber reich an neuen Erfahrungen.

TAG 2: Analytische Chemie am IAC der RWTH Aachen

Am zweiten Tag unserer Lernpartnerwoche ging es komplett um die Nachweise gängiger Anionen und Kationen. Zuerst hatten wir wieder eine kurze Einführung in das Thema, bevor es dann direkt mit der praktischen Laborarbeit losging. Nachdem wir für alle gängigen Ionen einen Positiv-Nachweis durchgeführt hatten, bekamen wir ein Gemisch aus zwei unbekannten Salzen. Unsere Aufgabe bestand darin, herauszufinden, welche zwei Salze zusammengemischt worden sind. Bei dieser De tektiv-Arbeit hatten wir wirklich viel Spaß und wir waren tatsächlich auch sehr erfolgreich. Insgesamt war der Tag sehr gelungen und sollten wir uns für ein Chemie-Studium entscheiden, wird er uns auch in der Zukunft weiterhelfen.

TAG 3: Beratungstag für Naturwissenschaften an der RWTH Aachen

Am dritten Tag waren wir zusammen mit dem Physik LK beim Beratungstag für die Naturwissenschaften an der RWTH Aachen (Kármán-Auditorium). Bei dieser jährlichen Veranstaltung erfahren Studieninteressierte aus ver- schiedensten Schulen u.a., wie man zu einer guten Studienentscheidung kommt und welches Studienfach einem am besten gefallen könnte. Als Einstieg in den Tag haben wir uns die Präsentation einer Studienberaterin angehört, die uns klar gemacht hat, was es überhaupt bedeutet, zu studieren. Anschließend besuchten wir eine Info-Veranstaltung, in der es um die Vergabe von Studienplätzen für zulassungsbeschränkte Studiengänge an der RWTH Aachen ging. Dort haben wir erfahren, dass ein gutes Abi sehr wichtig ist, wenn man nicht auf seinen Studienplatz warten möchte. Im Falle, dass man aber vielleicht doch nicht das beste Abitur hat, muss man aber auch nicht gleich verzweifeln, wenn man studieren möchte, da auch ein Teil der Studienplätze nach Wartezeit vergeben werden. Muss man auf seinen Studienplatz warten, sollte man die Zeit natürlich am besten sinnvoll nutzen. So könnte man zum Beispiel ein freiwilliges soziales Jahr machen oder ins Ausland gehen. Dadurch sammelt man sehr wertvolle Erfahrungen und erhöht gleichzeitig seine Chancen auf einen Studienplatz.

Nachdem wir nun alle wussten, was wir für das Abitur und den Studienplatz noch alles zu leis- ten haben, hatten wir die Möglichkeit, uns frei auszusuchen, in welche Fachinformationsvorlesungen wir gehen möchten.

Alles in allem können wir behaupten, dass der Informationstag an der RWTH eine gute Möglichkeit war, uns zu informieren und uns einen kleinen aber dennoch lehrreichen Einblick ins Studienleben zu ermöglichen.

TAG 4: Betriebsbesichtigung bei der Arnold Damm GmbH in Aachen

Am vierten Tag haben wir zusammen mit dem Physik LK die Arnold Damm GmbH in Aachen besucht, die alle Arten von Metall-Beschichtungen für die Industrie und Privatkunden herstellt. Nachdem wir uns in der Eingangshalle eingefunden hatten, hat uns Oliver Damm (einer der zwei Meister-Galvaniseure und Schichtleiter dieses Familienbetriebs) das Unternehmen vorgestellt.

Durch eine ausführliche Erklärung zu den Arbeitsbereichen des Unternehmens erhielten wir einen aufschlussreichen Einblick in die Arbeit in einem Galvanisierungsbetrieb und konnten in Erfahrung bringen, warum sich dieser anfangs kleine Familienbetrieb seit 63 Jahren behaupten kann. Daraufhin haben wir eine Führung durch die Produktion erhalten. Dort konnten wir beobachten, wie die Metallteile erst abgeschliffen und poliert und anschließend in der benachbarten Halle, in der sich die Becken für das Galvanisieren befanden, in die Elektrolytbäder getaucht wurden.

Wir konnten von den glänzenden Stangen für die Fassaden der Showrooms von Swarovski bis hin zu aufwendig beschichteten Bentley-Felgen sehr interessante Beispiele für Elektrolysetechnik beobachten.

Alles in allem hat uns dieser Tag sehr viel Spaß gemacht und uns einen guten Einblick in den Alltag eines solchen Betriebes geliefert. Zudem war es schön, die zuvor in der Schule gelernten Dinge einmal live und im industriellen Maßstab sehen zu können.

Fazit

Die Lernpartnerwoche hat uns sehr viel Spaß gemacht und bot uns wirklich sehr interessante Einblicke in das vielleicht zukünftige Studienleben. Darüber hinaus war es sehr spannend, chemische Verfahren einmal live und in großem Maßstab zu sehen. Wir freuen uns auf die nächste Lernpartnerwoche und hoffen, dass diese wieder genauso interessant wird.

Download der PDF-Version mit Bildern

Mathe-LK

Rechenzentrum

Am Montag besuchten wir, der Matheleistungskurs, das Rechenzentrum der RWTH Aachen.

Zu Beginn hörten wir einen Vortrag über die Mathematisch-technischer Software Entwickler Ausbildung (kurz MATSE-Ausbildung). Danach sollten wir uns in Gruppen aufteilen und jede Gruppe bekam einen kleinen Roboterbausatz und einen Laptop mit dem wir den Roboter programmieren sollten und ihn später auf einer schwarzen Linie fahren lassen sollten. Der eigentliche Wettkampf fand erst am zweiten Tag statt.

The Cave

Die „Cave“ besteht aus einem rechteckigen Raum, der von allen Seiten mit LCD-Projektoren bestrahlt wird.

Dadurch wird ein 3-dimensionales Bild erzeugt, welches unterschiedlichen Zwecken dienen kann. Beispielsweise um einen Luftstrom in einer Stadt zu modellieren.

Das Bild ist immer auf eine Person zentriert, die eine Brille mit einem Aufbau trägt damit das Programm weiß, worauf das Bild zentriert werden soll.

Unitag

Am Mittwoch den 1.Februar.2012 haben wir den Tag der Naturwissenschaften an der RWTH Aachen besucht. Unter anderem konnten wir uns an Studiengangpräsentationen und Beratungsständen Informationen über die naturwissenschaftlichen Studiengänge einholen. Über den Nachmittag verteilt hatten wir die Möglichkeit zur individuellen Teilnahme an dem Programm und schon nachdem wir den Campus betreten hatten, hatten wir das Gefühl mitten im Studium zu sein. Vor allem lag das an den großen und gut gefüllten Hörsäle, wo nicht immer dem Dozenten volle Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Außerdem sind wir nicht wie in der Schule in einem Gebäude geblieben, sondern mussten auch mal über den ganzen Campus laufen. Insgesamt eine sehr interessante Erfahrung und wir sind richtig ins „Studium – feeling“ gekommen.

Aixtron

Am letzten Tag unserer Lernpartnerwoche haben wir die Firma Aixtron in Herzogenrath besucht. Die AIXTRON SE ist ein führender Anbieter von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie. Zunächst hat uns Herr Schmitz die theoretische Arbeit von Aixtron mit einer guten Powerpointpräsentation vorgestellt. Danach hat er uns durch die Fabrikhalle geführt, sodass wir auch die praktische Arbeit sehen konnten. Zum Abschluss wurden wir noch von Aixtron zu einem Mittagessen eingeladen.